Kaserne Montlaur Biennale De Renava Bonifacio
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Kaserne Montlaur Biennale De Renava Bonifacio

Dialog zwischen dem Mittelmeerraum und der zeitgenössischen KunstVom 23. Mai bis zum 5. November

Die Biennale für zeitgenössische Kunst in De Renava

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„De Renava“ ist ein kulturelles Unikum auf Korsika – das Projekt zweier kunstbegeisterter Freunde, die eine anspruchsvolle, lebendige und pulsierende Ausstellung zeitgenössischer Kunst präsentieren wollen, mit renommierten Künstlern und Nachwuchstalenten, internationalen Künstlern und Künstlern aus Korsika. De Renava steht auch für die Begegnung zwischen Kunst und dem Kulturerbe von Bonifacio, denn die Ausstellungsorte sind oft ungewöhnlich und normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, was der Biennale einen ganz besonderen Reiz verleiht und dazu beiträgt, den außergewöhnlichen Charakter der Veranstaltung zu unterstreichen. Nachdem „Roma/Amor“ im Jahr 2024 stattfand, kehrt das Team 2026 mit „Nimu Dormi“ zurück.

Nimu Dormi

Ausgabe 2026

Seit 2022 empfängt Bonifacio die großen Namen der zeitgenössischen Kunst. In geraden Jahren findet eine Biennale statt, in ungeraden Jahren eine „Off“-Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou – und so werden monumentale oder eher intime Werke an verschiedenen Orten der Stadt installiert, um sie besser zur Geltung zu bringen.

Fotografie, Video, Malerei, Skulptur … präsentieren sich anlässlich der dritten Ausgabe mit dem Titel „Nimu Dormi“ (Niemand schläft), die vom 23. Mai bis zum 5. November 2026 zu sehen ist. Diese Ausstellung mit mediterranem Flair beschwört eine Welt im Umbruch herauf, die von Spannungen, Umbrüchen und tiefgreifenden Veränderungen in unseren Gesellschaften geprägt ist.

„Nimu Dormi“ erkundet das Fest als Raum des Widerstands, des Ausdrucks und der Transformation. Weit davon entfernt, nur eine einfache Unterbrechung zu sein, wird es zu einem kollektiven Akt, zu einem Moment, in dem neue Formen der Freiheit erfunden werden. An der Schnittstelle von Körpern, Rhythmen und Vorstellungswelten wirkt es wie ein Indikator: für Spannungen, Impulse, aber auch für Möglichkeiten.

In dieser Inszenierung der Realität wird das Fest zur Sprache. Es hinterfragt, rüttelt auf und verbindet. Es öffnet Lücken, lässt Erzählungen entstehen und zeichnet im Verborgenen neue menschliche Lebenswege nach.

Der Zauber außergewöhnlicher Orte

Die Ausstellung „De Renava“ zeichnet sich durch einen klaren Ansatz aus: Sie beschränkt sich nicht auf einen einzigen Ort, sondern erschließt die Stadt in ihrer ganzen Vielfalt und Komplexität. Die Kuratoren haben daher Orte ausgewählt, die teilweise wenig bekannt sind, lange Zeit für die Öffentlichkeit geschlossen waren oder sich in Privatbesitz befinden, um sie in wahre Kunstschätze zu verwandeln.

Bereits bei ihrer ersten Ausgabe im Jahr 2022 zeichnete sich die Biennale durch die außergewöhnliche Wiedereröffnung von Orten aus, die viele Jahre lang unzugänglich waren, und hauchte ihnen durch zeitgenössisches Kunstschaffen neues Leben ein. Für diese dritte Ausgabe setzen die Kuratorinnen Prisca Meslier und Dominique Marcellesi diese Dynamik fort und entwickeln den Rundgang weiter.

Zwar stehen einige symbolträchtige Orte wie das Impluvium, die Cisterna oder die Caserne Montlaur weiterhin im Mittelpunkt des Rundgangs, doch bereichern neue Räume das Erlebnis. Die „Agora“, ein ehemaliger Nachtclub, der fast dreißig Jahre lang geschlossen war, öffnet somit wieder ihre Türen, während das „Palazzu Publicu“, ehemaliger Sitz der zivilen und gerichtlichen Macht der Stadt, neue Bedeutung erlangt.

Jeder Ort steht in einem einzigartigen Dialog mit den Werken, die er beherbergt, und offenbart sie je nach Licht, Tageszeit oder Blickwinkel des Besuchers auf unterschiedliche Weise. „De Renava“ geht somit über den Rahmen einer traditionellen Ausstellung hinaus und bietet ein sinnliches und immersives Erlebnis, bei dem sich die Kunst in das Wesen der Stadt selbst einfügt.

In einer bewusst kompakten und sich ständig wandelnden Anordnung ergänzen sich monumentale Werke und intimere Installationen entlang des Rundgangs. Der Besucher ist eingeladen, Bonifacio auf eine andere Art zu entdecken – durch Installationen, die dort auftauchen, wo man sie nicht erwartet.

Videodromes: Die Videoabende von De Renava

Ein nächtliches, hybrides und lebendiges Format, bei dem das Bild ebenso erlebt wie betrachtet wird

Ab dem Start dieser neuen Ausgabe und den ganzen Sommer über bietet De Renava die „Vidéodromes“ an, eine Reihe von Videokunst-Vorführungen unter freiem Himmel, die Bild, Musik und Performance miteinander verbinden.
In immersiven Formaten, die über traditionelle Rahmen hinausgehen, lassen sich die Werke in einzigartigen Umgebungen entdecken und werden durch DJ-Sets oder Live-Performances ergänzt, die direkt mit den Bildern in Resonanz stehen.
Ein Programm, das sich am Thema der Biennale orientiert und insbesondere Künstler der mit der Veranstaltung verbundenen Videokunstplattform sowie Werke vereint, die im Rahmen des von Prisca Meslier geleiteten kuratorischen Austauschs zwischen Bonifacio und Athen entdeckt wurden.

Impluvium | Bonifacio
24. Mai · 26. Juni · 24. Juli · 21. August · 19. September
22:00 Uhr – Mitternacht

Berühmte Werke und aufstrebende Künstler

Nimu Dormi bietet ein breites künstlerisches Spektrum, in dem jede Disziplin ihren Platz und ihre Ausdrucksweise findet. Im Verlauf des Rundgangs überraschen die Werke, regen zum Nachdenken an, verunsichern manchmal – stets mit dem Ziel, eine direkte Begegnung zwischen dem Blick des Betrachters und dem Kunstwerk herzustellen.

Die von Prisca Meslier und Dominique Marcellesi konzipierte Biennale vereint in dieser dritten Ausgabe 12 internationale Künstler sowie 6 Künstler und Kollektive von der Insel. Einige Werke wurden speziell für Bonifacio entworfen, ganz im Sinne einer ortsspezifischen Schöpfung und eines Dialogs mit den Orten.

Im Herzen des historischen Erbes der Stadt, zwischen Meer und Klippen, bietet „Nimu Dormi“ somit eine Reise, auf der zeitgenössisches Schaffen und mediterranes Erbe in einen Dialog treten. Die Ausgabe 2026 bestätigt De Renava als lebendigen Experimentierraum, in dem die Werke zirkulieren, in einen Dialog treten und die Sichtweise auf die Stadt neu erfinden.

Die Anfänge von De Renava

„De Renava“ ist eine einzigartige Initiative in der Welt der zeitgenössischen Kunst: eine Biennale, die von innen heraus konzipiert wurde, und zwar von zwei Einheimischen, Prisca Meslier und Dominique Marcellesi. Ihr gemeinsames Ziel ist klar: Bonifacio zu einem eigenständigen Ort des kreativen Schaffens zu machen, der herausragende Kunstwerke beherbergen kann und dabei seiner Identität zutiefst treu bleibt.

Sowohl die Fachpresse als auch die regionalen Medien heben regelmäßig die Einzigartigkeit des Projekts hervor: eine Veranstaltung, die sich nicht damit begnügt, zeitgenössische Kunst auszustellen, sondern oft unzugängliche Kulturerbestätten wiederbelebt und sie in echte Erlebnisräume verwandelt.

Was „De Renava“ zudem auszeichnet, ist seine Fähigkeit, einen Dialog zwischen der internationalen Szene und dem künstlerischen Schaffen der Insel herzustellen. Die Kuratoren legen Wert auf ein bewusstes Gleichgewicht zwischen weltweit anerkannten Künstlern und Talenten aus Korsika oder mit Bezug zur Insel – eine Dynamik, die in den Medienberichten regelmäßig als Stärke der Biennale hervorgehoben wird.

Schließlich wird „De Renava“ oft als „ortsspezifische“ Biennale beschrieben, bei der der Rundgang durch die Stadt ein integraler Bestandteil des Kunstwerks ist. Das Erlebnis beschränkt sich nicht auf die ausgestellten Werke: Es liegt auch im Umherwandern, im Licht, in den Perspektiven, die Bonifacio bietet, und in der Art und Weise, wie sich die Werke in diesen Kontext einfügen.

Über eine reine Kunstveranstaltung hinaus erscheint „De Renava“ somit als ein regionales Projekt, das von zwei Kurator*innen getragen wird, die ihrer Insel tief verbunden sind und entschlossen sind, Bonifacio in die großen Landkarten des zeitgenössischen Kunstschaffens einzubinden, ohne dabei jemals seine Einzigartigkeit zu verwässern.

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